Journalist. Moderator. Blogger.
Jeder Besucher und Zuschauer des Finalspiels der Champions League zwischen Bayern München und dem FC Chelsea, kann den obigen Badge auf Foursquare freischalten. Dazu müsst ihr der UEFA folgen und entweder:
1. Während der Partie in der Allianz Arena einchecken.
oder
2. Wenn ihr das Spiel am Fernseher oder auf 90elf verfolgt, könnt ihr den Badge freischalten, indem ihr beim Einchecken den Text “UEFA Champions League” hinzufügt.
(via aboutfoursquare)
Als bekannt wurde, dass Gina Lewandowski zur Frauenfußball-Mannschaft des FC Bayern München wechseln wird, war die Headline natürlich klar: Lewandowski wechselt zu den Bayern. Ich würde behaupten, dass jeder Fußballfan in Deutschland diese Meldung sofort anklickt. Erst recht nach dem DFB-Pokalfinale, in dem Dortmund die Münchener mit 5:2 abgezogen hatte.
Entdeckt hatte ich die Meldung bei Reviersport, die allerdings schon in der Überschrift klar andeuteten, dass es sich hierbei um Frauenfußball handelt. Auf der Website durchaus eine nachvollziehbare Entscheidung. Doch selbst auf Facebook übernahm man die Meldung eins zu eins und bremste somit jede Möglichkeit der Viralität:
Hier erkennt man zwei Sachen: Einerseits ist der Post unnötig umständlich formuliert. Außerdem nimmt er der Meldung wie bereits erwähnt einiges an Dynamik weg. Wir hatten diese Meldung (inkl. Link) noch vor Reviersport auf unserer Facebook-Seite gepostet und hielten uns kurz und knapp, nahmen “Frauen” aus dem Titel und erzielten damit eine großartige Interaktion und Viralität:
Fairerweise muss man sagen, dass Reviersport bei Facebook “nur” etwa 13.000 Fans hat, wir liegen derzeit bei gut 91.000. Dennnoch hätte Reviersport mit einer besseren Kommunikation sicher mehr erreichen können.
@Konni Ein paar mehr ist gut. Er ist der beste Artikel aller Zeiten geworden.
— RevierSport (@RevierSport) Mai 15, 2012
Der NDR hat in einer Fotogallerie die schönsten Arbeitsplätze Hamburgs zusammengefasst. Google ist ja bekannt dafür, dass seine Mitarbeiter nicht die schlechteste Arbeitsumgebung haben. Und wenn ich mir diese Fotos aus dem Google-Sitz in Hamburg anschaue, werden sie auch in Deutschland diesem Ruf gerecht.
(via Stefan Keuchel)
Fernseh-Tipps gibt es hier selten. In diesem Fall mache ich aber gerne eine Ausnahme.
Generalprobe der Rundshow | Foto: Konstantin Winkler (cc-by-sa)
Richard Gutjahr startet heute Nacht ein interessantes TV-Projekt im Bayerischen Fernsehen: Die Rundshow. Eine Sendung, die den Zuschauer besser ins Programm integrieren soll als alle Versuche zuvor. Und dass so etwas ausgerechnet im etwas eingestaubten dritten Programm des BR geschieht, ist hervorzuheben.
Via Google Hangout könnt ihr euch mit Video und Ton einklinken, über eine eigene App (“Die Macht”, Android / iOS) können Stimmungen direkt ins Studio übertragen werden. Ein Abstimmungsmodul und eine Art Kontaktformular mit maximal 140 Zeichen stehen außerdem in der App zur Verfügung.
Die Themen werden – wie bei der klassischen Rundschau – tagesaktuell sein, die Aufbereitung dieser aber alles andere als konservativ. Ich habe die Vorbereitungen zum Projekt intensiv verfolgt. Auf der re:publica wurde die Rundshow genauer vorgestellt, die anschließende Generalprobe in der letzten Woche verfolgte ich via Hangout, konnte aber aufgrund meines Mittagessens nur wenig mitmischen. Die Sendung macht einen soliden Eindruck und erinnerte mich phasenweise an GIGA von einst. Und das kann durchaus als Kompliment gewertet werden.
Die Rundshow wird ab heute vier Wochen lang im BR zu sehen sein. Sendebeginn ist jeweils 23:15 Uhr. Zum Glück ist bis dahin auch die Relegations-Sendung bei 90elf vorbei. Es sei denn natürlich, das Ding geht in die Verlängerung.
In dieser Woche steht Daniel Fiene als Co-Moderator an Gutjahrs Seite. Auch Sascha Lobo gehört wohl zu den Kandidaten, die in den kommenden Wochen co-moderieren werden.
Die Sendung mit dem Internet und der #rp12 →
Henning fragte mich auf der re:publica spontan, ob ich nicht Lust hätte, bei der Sendung mit dem Internet als Gesprächspartner mitzuwirken. Das Resultat lief am Montagabend auf Antenne Düsseldorf und ist jetzt als Podcast verfügbar.
Offensichtlich haben einige Leute immer noch nicht kapiert, dass das Netz öffentlich ist und dort die selben Verhaltensregeln gelten wie in der Offline-Welt. Den obigen Satz schrieb Hoffenheims Ryan Babel über seinen Twitter-Account und beleidigte damit Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer. Das DFB-Sportgericht verhängte eine Strafe in Höhe von 3000 Euro und Babel löschte den Tweet.
You never know how your route goes in football..
— Ryan Babel (@RyanBabel) Mai 8, 2012
Das Interview mit dem Regierungssprecher Steffen Seibert auf der re:publica war eines meiner persönlichen Highlights. Die Bundesregiergung hat nun in ihrem YouTube-Channel in Zusammenarbeit mit SPON die einstündige Session veröffentlicht:
Vorbild Niederlande: Echtes Netz muss gesichert werden →
Der niederländische Senat geht mit gutem Beispiel voran und winkt ein Gesetz zur Netzneutralität durch. Markus Beckedahl von der Digitalen Gesellschaft e.V. sagt dazu:
Die Niederlande haben eine Vorreiterfunktion für die gesamte EU. Als erster Staat haben sie die Notwendigkeit von strengen Regeln zum Schutze der Netzneutralität erkannt und gehandelt. Das Gesetz stärkt Nutzerrechte und schafft einen vernünftigen Innovationsrahmen, der für mehr Wettbewerb sorgen wird. Die Bundesregierung sollte sich ein Vorbild an den Niederlanden nehmen und endlich einen gesetzlichen Schutz der Netzneutralität auf den Weg bringen.
Am 19. Mai treffen der FC Bayern München und der FC Chelsea im Champions-Leauge-Finale in München aufeinander. Das Spiel ermittelt den Gewinner des höchsten europäischen Club-Wettbewerbs. Klar, dass alle Verantwortlichen möglichst hohe Sicherheitsstandards gewähren wollen. Doch zu welchem Preis?
Der FC Bayern München verschickte in diesen Tagen eine Erklärung an Ticket-Käufer. Im Schreiben werden Vor- und Zuname, Geburtsdatum, Straße, Ort und den Anreiseweg (Auto, ÖPNV, Bus, Zug oder Flug) angefordert. Laut dem Schreiben (s.u.) wurden diese Informationen “verschärft angefordert”. Darüber hinaus müssen Besucher der Champions-League-Finales eine Erklärung zum Verzicht auf Pyrotechnik unterschreiben.
Die Tickets für das Finale behalten ihre Gültigkeit, auch wenn die Erklärung nicht unterschrieben zurückgeschickt wird. Wer sich aber weigert, bekommt in Zukunft keine Karten mehr für Partien des FC Bayern München.
Hier wird also ein Druck ausgeübt, der äußerst fraglich ist. Ein Zwang, seine personenbezogenen Daten an den FC Bayern zu schicken, der diese dann an UEFA und Polizei weiterleitet. Mir stellt sich die Frage, wo die Polizei diese Daten speichert und wieso nicht direkt im Vorfeld personenbezogene Tickets erstellt wurden. Dann hätte jeder Fan direkt gewusst, was ihn erwartet. Ob dieser Vorgang datenschutzkonform ist, erzieht sich meiner Kenntnis, ein fader Beigeschmack bleibt aber in jedem Fall.
Ja, die Banker waren überzeichnet. Diese Tradingscheiße war nicht zum Aushalten. Und trotzdem:
Das war eine der besten #Tatort Produktionen der letzten Jahre.
— Konstantin Winkler (@Konni) Mai 6, 2012
Die Schauspieler waren alle großartig. Die Storyline war für eine Finalfolge, in der ein Tatort-Kommissar stirbt, in Ordnung. Immer wieder musste ich die Luft anhalten, und ich kann mich nicht erinnern, wann ich ein solches Erlebnis bei einem Tatort zuletzt hatte. Das war Spannung, Leute. Das hat gefetzt. Und die üblichen pseudo-moralischen Aspekte blieben auch fast außen vor.
Man hätte sicher auch einen Kommunalpolitiker nehmen können statt des Kanzlers. Oder einen Bundesminister. Aber hey, das ist Cenk Batu, der Jack Bauer der deutschen Krimis. Der kriegt die großen Fische.
Mehmet Kurtulus hat mich als Schauspieler schon immer überzeugt. Ich bin gespannt wie sich Til Schweiger in Zukunft anstellen wird. Die Fußstapfen, in die er treten muss, sind gewaltig!
Das folgende Video ist aus dreierlei Gründen interessant:
1. Udo Vetters Vortrag. Sowieso.
2. Das NerdDerby-T-Shirt auf SPON.
3. Ich auf SPON.
Seht selbst:
Übermorgen sitzen wir wieder alle die meisten von uns in Berlin auf der re:publica. Zum ersten Mal nicht mehr in den schönen Hallen des Friedrichstadtpalasts und der Kalkscheune, sondern in der STATION. Der Umzug war nach den überfüllten Sessions des letzten Jahres mit dem bekannten “Du-kommst-hier-nicht-rein”-Türsteher-Effekt nötig geworden und sowieso nur eine Frage der Zeit. Ich hoffe, dass die STATION auch den gleichen Charme versprüht wie die bisherige Location.
Für mich wird es die vierte re:publica sein, sofern ich richtig mitgezählt habe. Allerdings werde ich dort zum ersten Mal moderieren. Keine große Sache, drei Sessions auf Stage 5 am Mittwoch. Aber drei Sessions, auf die ich mich schon sehr freue und die ich sowieso besucht hätte: “DIY: Barrierefreiheit“, “Unerhört: Digitale Barrierefreiheit und Partizipation im Netz” und nach der Mittagspause Udo Vetters Vortrag zu Spielregeln im Netz.
Welche Bedeutung die re:publica für mich persönlich hat, aber auch für Radiomacher, hatte ich schon in der letzten Woche in einem Interview mit hoerfunker.de (bpb) erläutert. Es wird auf jeden Fall wieder viel zu lernen geben, viel zu erfahren, viel zu feiern und hoffentlich auch viele tolle Bekanntschaften geben. Und eine #Tassebier.
WDR stellt auf neues Corporate Design um →
Das Designtagebuch schreibt über das neue Corporate Design des WDR. Sieht auf den ersten Blick ganz ordentlich aus.
Writemonkey 2.3.5 is available for download →
Ein Tool, das ich sehr gerne zum Schreiben von Texten verwende, weil es alles andere ausblendet und zudem nützliche Informaionen und diverse Formatierungsmöglichkeiten via Markdown bietet. Die Freeware Writemonkey ist nun in der Version 2.3.5 erschienen.
Die letzte Wiedereinführung von YPS war weniger erfolgreich. Umso schöner, dass man nun einen neuen Anlauf versucht. Weitere Details sind zwar noch nicht bekannt, aber auf der offiziellen Facebook-Seite wurde bereits das Release-Datum genannt: Am 11. Oktober 2012 erscheint YPS erneut. Ich hoffe doch mal standesgemäß mit den Urzeitkrebsen.
Ich schaue eigentlich fast jede Woche den Tatort im Ersten. Und wie jedem von euch fallen auch mir immer wieder Dinge auf, die ich in Zukunft hier in aller Kürze posten werde.
Trotz alledem war der Tatort wieder einer der besseren Sorte.
WordPress 3.3.2 is available now →
Die Änderungen sind aber entsprechend der Nummer nur marginal. Zudem wurde die Version 3.4 Beta 3 online gestellt. Dann datet mal schön up!
Das sind die Web-Champions im Bundestag →
Christian Stöcker analysiert in diesem SPON-Artikel eine Studie über die Social-Web-Nutzung der Bundestagsabgeordneten aus dem Jahr 2010:
Es sind nur einige wenige Volksvertreter, die wirklich auf hohem quantitativen Niveau online mit dem Wahlvolk kommunizieren, es sind vielfach die jüngeren – und die ganz prominenten. Bei letzteren allerdings ist davon auszugehen, dass viele von ihnen Profileinträge und Status-Updates eher nicht selbst verfassen. Social Media, daran lassen die Ergebnisse keinen Zweifel, ist im Bundestag vor allem eine Altersfrage.
Adidas hat zur Veröffentlichung des neuen Heimtrikots des FC Chelsea eine Online-Kampagne gestartet. Wer das neue Trikot kauft, bekommt einen Code, den er auf we are all chelsea einlösen kann. In elf Tagen werden dann diverse Preise verlost. Neben einem kleinen Spiel mit vier Freunden an der Stamford Bridge winkt unter anderem auch ein Sitzplatz auf der Spielerbank während eines Heimspiels.